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Ultra-Schnellladetechnologien: Der Weg zur 5-Minuten-Aufladung


Ultra-Schnellladen (XFC - eXtreme Fast Charging) mit Leistungen von 350 kW bis in den Megawatt-Bereich soll die Ladezeit auf das Niveau eines konventionellen Tankstopps reduzieren. Die größten technischen Hürden dabei sind die thermische Belastung der Batterie, der Stromnetzanschluss und die Kosten. KI spielt eine entscheidende Rolle, um diese Hürden zu überwinden und XFC sicher und praktikabel zu machen.

Die zentrale Aufgabe der KI ist das batterieindividuelle, adaptive Ladeprotokoll. Anstatt einem starren Leistungskurvenprofil zu folgen, analysiert die KI in Echtzeit den Zustand der angeschlossenen Fahrzeugbatterie. Durch Kommunikation mit dem Batteriemanagementsystem (BMS) und die Analyse der Spannungs-/Stromantwort während des Ladens erstellt sie ein präzises, dynamisches Modell der Batterie. Sie erkennt Alterung, Temperaturgradienten im Zellverbund und chemische Limitierungen.

Basierend auf diesem Modell berechnet und steuert die KI millisekundengenau einen individuellen Ladepfad, der die Leistung immer an der absoluten physikalischen Grenze der Batterie hält – ohne sie zu gefährden. Das bedeutet: maximaler Strom, solange es sicher ist, und eine intelligente Drosselung genau dann, wenn Zellspannung oder Temperatur kritische Werte erreichen. So wird die Gesamtladezeit minimiert, während die Batteriegesundheit maximiert wird.

Für AFAX POWER ist die Entwicklung von KI-gesteuerten XFC-Lösungen der Schlüssel zur Premium-Ladeinfrastruktur der Zukunft. Sie ermöglicht Laderlebnisse, die in der Bequemlichkeit dem Verbrenner ebenbürtig sind, und adressiert damit das größte verbliebende Hindernis für die Massenakzeptanz von E-Autos. Die KI wird dabei zur unverzichtbaren Schutz- und Optimierungsschicht, die extreme Leistungen überhaupt erst sicher und alltagstauglich macht.

 
 
 

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