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Swarm-Lösungen für Ladeinfrastruktur: Kollektive KI-Intelligenz


Große Ladeparks, Firmenflotten oder städtische Ladesäulennetze können als "Schwarm" (Swarm) betrachtet werden, bei dem jede Station ein intelligentes Agent ist. Schwarmintelligenz-Lösungen nutzen dezentrale KI-Algorithmen, um das Gesamtsystem resilient, skalierbar und effizient zu steuern.

Anstatt dass eine zentrale Cloud-KI alle Entscheidungen trifft, haben hier die einzelnen Ladestationen oder lokale Cluster eine gewisse Autonomie. Sie kommunizieren untereinander (über 5G oder Glasfaser) und tauschen Informationen über Auslastung, lokale Netzrestriktionen und Nutzeranfragen aus. Auf Basis einfacher Regeln und lokaler Optimierungsziele (z.B. "Vermeide Überlast", "Maximiere Erlös") koordinieren sie sich selbstständig.

Ein praktisches Beispiel: Bei einem Sportereignis auf einem Parkplatz mit 100 Ladestationen steigt die Nachfrage sprunghaft an. Eine zentrale KI könnte überlastet sein. Im Schwarmmodus verhandeln die Stationen untereinander: Stationen am Eingang, die zuerst belegt werden, könnten ihre Leistung leicht reduzieren, um den weiter hinten stehenden Stationen mehr Reserven zu lassen, damit diese den später eintreffenden Fahrzeugen noch hohe Leistung bieten können. Dies geschieht ohne zentrale Instanz, rein durch Peer-to-Peer-Kommunikation.

Für AFAX POWER bieten Schwarmlösungen enorme Vorteile in Bezug auf Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit. Das System hat keinen Single Point of Failure. Neue Stationen können einfach hinzugefügt werden und werden vom Schwarm automatisch integriert. Es eignet sich ideal für große, komplexe Installationen, bei denen eine rein zentrale Steuerung an ihre Grenzen stößt. Die KI ist hier nicht ein großer "Gehirn", sondern ein kollektives Bewusstsein, das Robustheit und Effizienz aus der Dezentralität gewinnt.

 
 
 

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