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Ostexpansion: Polens und Tschechiens steuerliche Anreize für Infrastrukturinvestoren

Polen und Tschechien positionieren sich als führende Standorte für Ladeinfrastruktur-Investitionen in Mittelosteuropa. Beide Länder nutzen eine Kombination aus EU-Mitteln und nationalen steuerlichen Anreizen, um private Investoren anzulocken. Das Investitionsvolumen für Ladeinfrastruktur wird in Polen auf 3,2 Milliarden Euro bis 2030 geschätzt, in Tschechien auf 1,8 Milliarden Euro.

Polens "Elektromobilitätsprogramm": Mit 1,1 Milliarden Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds (RRF) finanziert Polen:

  • 30.000 öffentliche Ladepunkte bis 2026

  • 4.000 Schnellladestationen entlang der Autobahnen

  • Förderquote: bis zu 85% der Investitionskosten

Besonders attraktiv ist die Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge: Keine Akzise (Verkehrssteuer) für 10 Jahre und reduzierte Mehrwertsteuer von 8% auf Ladedienstleistungen.

Tschechiens "Nationaler Aktionsplan für saubere Mobilität": Mit 1,5 Milliarden CZK (ca. 60 Millionen Euro) jährlich fördert die tschechische Regierung:

  • Öffentliche Ladepunkte: bis zu 50% der Investitionskosten

  • Schnellladestationen: zusätzliche 20% Förderung

  • Betriebskosten: bis zu 30% für die ersten 3 Jahre

Steuerliche Sonderabschreibungen:

  • Polen: 50% Abschreibung im ersten Jahr für Ladeinfrastruktur-Investitionen

  • Tschechien: 100% Abschreibung für Investitionen in "grüne Technologien"

EU-Kohäsionsfonds: Beide Länder erhalten erhebliche Mittel aus den EU-Kohäsionsfonds, die speziell für Infrastrukturprojekte in strukturschwachen Regionen vorgesehen sind. Die Förderquote kann hier 90% erreichen.

Investitionszuschüsse für KMU: Polnische und tschechische Kleinunternehmen erhalten zusätzliche Zuschüsse von bis zu 70% für die Installation von Ladepunkten am Firmensitz.

Renditeaussichten: Aufgrund der hohen Förderquoten und des geringen Wettbewerbs können Investoren in Polen und Tschechien Renditen von 20-30% erzielen. Die polnische Regierung schätzt die Amortisationszeit für Schnellladestationen auf 4-6 Jahre.

Regionale Schwerpunkte:

  • Polen: Besonders attraktiv sind Westpolen (Grenzgebiet zu Deutschland) und die "Ostwall"-Region entlang der östlichen Grenze

  • Tschechien: Prag und die industriellen Zentren in Mähren bieten die besten Renditechancen

Für AFAX POWER bieten die mittelosteuropäischen Märkte dank der extrem günstigen Förderbedingungen und des frühen Markteintrittszeitpunkts einzigartige Wachstumschancen. Die Kombination aus EU-Mitteln und nationalen Anreizen schafft ein nahezu risikofreies Investitionsumfeld.

 
 
 

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