Infrastruktur als Anlageklasse: Institutionelle Investoren entdecken Lade-Parks
- AFAX POWER

- Dec 25, 2025
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Ladeinfrastruktur entwickelt sich zu einer eigenständigen Anlageklasse für institutionelle Investoren. Pensionsfonds, Versicherungen und Infrastrukturfonds investieren zunehmend direkt in Lade-Parks, angezogen von den stabilen langfristigen Cashflows und der Inflationsschutz-Eigenschaft dieser Assets. Das globale Transaktionsvolumen für Ladeinfrastruktur-Investitionen durch institutionelle Investoren erreichte 2023 über 15 Milliarden US-Dollar.

Anreize für institutionelle Investoren:
Stabile Cashflows: Langfristige Verträge mit Energieversorgern, Flottenbetreibern oder über PPP-Modelle
Inflationsindexierung: Viele Verträge enthalten Inflationsanpassungen für die Ladegebühren
Niedrige Korrelation: Geringe Korrelation mit traditionellen Assetklassen wie Aktien oder Anleihen
ESG-Konformität: Beitrag zu Nachhaltigkeitszielen, wichtig für viele institutionelle Investoren
Bewertungsmodelle: Institutionelle Investoren bewerten Ladeinfrastruktur typischerweise nach dem Discounted Cashflow (DCF)-Modell mit folgenden Parametern:
Kapitalkosten (WACC): 5-8%, abhängig vom Risikoprofil
Wachstumsraten: 3-5% p.a. langfristig
Terminal Value: basierend auf 15-25 Jahren Cashflow-Projektion
Transaktionsstrukturen:
Direct Investment: Direkte Beteiligung an einzelnen Lade-Parks oder Portfolios
Infrastructure Funds: Beteiligung über spezialisierte Infrastrukturfonds
Yieldcos: Beteiligung an börsennotierten Gesellschaften, die Ladeinfrastruktur besitzen und betreiben
REITs: In den USA werden zunehmend Real Estate Investment Trusts für Ladeinfrastruktur genutzt
Due-Diligence-Schwerpunkte:
Technische Due Diligence: Zustand und Lebensdauer der Hardware
Commercial Due Diligence: Qualität der Standorte und Verträge
Regulatory Due Diligence: Konformität mit lokalen Vorschriften
ESG Due Diligence: Nachhaltigkeitsperformance und -risiken
Renditeerwartungen:
Kerneuropa (Deutschland, Frankreich, Benelux): 5-7% Netto-IRR
Südeuropa (Italien, Spanien): 7-9% Netto-IRR
Osteuropa (Polen, Tschechien): 8-10% Netto-IRR
Risikoreichere Projekte (neue Technologien): 10-12% Netto-IRR
Markttrends:
Konsolidierung: Größere Portfolios mit 50+ Standorten werden bevorzugt
Standardisierung: Institutionelle Investoren bevorzugen standardisierte Verträge und Technologien
Professionalisierung: Spezialisierte Asset-Manager für Ladeinfrastruktur entstehen
Sekundärmarkt: Erste Transaktionen auf dem Sekundärmarkt zeigen Liquidität
Beispieltransaktionen:
BlackRock: 700 Millionen Euro Investment in europäische Ladeinfrastruktur (2023)
Allianz: 500 Millionen Euro in nordamerikanische Lade-Parks (2022)
APG: 300 Millionen Euro in asiatische Ladeinfrastruktur (2023)
Für AFAX POWER eröffnet das Interesse institutioneller Investoren neue Finanzierungsmöglichkeiten. Durch die Strukturierung von Investitionsvehikeln, die institutionellen Anforderungen entsprechen, können größere Kapitalbeträge mobilisiert werden.




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