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Echtzeit-Überwachung durch KI: Proaktive Gefahrenerkennung an Ladepunkten


Die herkömmliche Überwachung von Ladepunkten gleicht oft der Beobachtung durch eine Standbildkamera: Sie erfasst den momentanen Zustand, erkennt aber erst dann eine Bewegung, wenn es vielleicht schon zu spät ist. KI-basierte Echtzeit-Überwachung verwandelt diese Standbilder in einen hochauflösenden, analytischen Film, der jede noch so kleine ungewöhnliche "Bewegung" im Datenraum sofort bewertet.

Der Kern dieser Technologie liegt in der kontinuierlichen Analyse von Echtzeitdatenströmen mittels komplexer Algorithmen wie beispielsweise rekurrenten neuronalen Netzen (RNNs), die besonders gut zeitliche Sequenzen und Abhängigkeiten verstehen. Jeder Ladevorgang generiert eine einzigartige Signatur aus tausenden Datenpunkten. Die KI vergleicht diese Live-Signatur in jedem Millisekunden-Takt mit einem etablierten Modell eines "gesunden" Ladevorgangs sowie mit bekannten Fehlermustern.

Eine proaktive Gefahrenerkennung zeigt sich in Szenarien wie diesen: Noch bevor ein Überhitzungspunkt an einem Leistungskontakt mit herkömmlichen Sensoren messbar wird, erkennt die KI eine subtile Veränderung im thermischen Aufwärmverhalten des gesamten Steckersystems. Sie leitet daraus die hohe Wahrscheinlichkeit einer lockeren Verbindung oder Kontaktverschmutzung ab. Das System kann dann den Nutzer warnen, die Leistung anpassen oder den Vorgang unterbrechen – lange bevor ein Lichtbogen oder ein Schmelzschaden entsteht.

Für AFAX POWER ist diese Fähigkeit ein entscheidender Mehrwert. Sie transformiert die Ladestation von einem passiven Energieabgabegerät in einen aktiven Sicherheitspartner. Dies minimiert nicht nur Reparaturkosten und Ausfallzeiten, sondern schafft vor allem ein fundamental sicheres Nutzungserlebnis, das die Angst vor technischen Gefahren bei der Elektromobilität nimmt.

 
 
 

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