Der zentrale Unterschied: Ladegeschwindigkeit der AFAX POWER D40 im Vergleich zu Standard-AC-Lösungen
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- 11 hours ago
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Einleitung: Die Zeit als neue Währung der E-MobilitätIm Zeitalter der Elektromobilität wird Ladegeschwindigkeit zur zentralen Kennzahl für Nutzerzufriedenheit und wirtschaftlichen Erfolg einer Ladeinfrastruktur. Während Standard-AC-Lösungen (11 kW/22 kW) das Rückgrat der Ladeversorgung bilden, schafft die AFAX POWER D40 durch ihre DC-Architektur einen qualitativen Sprung. Dieser Artikel analysiert detailliert den zentralen Unterschied – die Ladegeschwindigkeit – und zeigt, warum dieser Unterschied in der Praxis nicht nur graduell, sondern fundamental ist.

Technische Grundlagen der GeschwindigkeitsbegrenzungUm den Unterschied zu verstehen, muss man die physikalischen und technischen Limitierungen verstehen:
Das AC-Laden: Eine Kette mit variablem schwächsten Glied
Der limitierende Faktor ist hier immer das Bordladegerät (OBC) des Fahrzeugs.
Selbst bei einer leistungsstarken 22-kW-AC-Wallbox kann ein Fahrzeug mit einem 7,4-kW-OBC nur mit 7,4 kW laden.
Die Umwandlung von AC zu DC im Fahrzeug erzeugt Wärme, die bei hoher Leistung aufwändig gekühlt werden muss, was die Effizienz weiter begrenzt.
Fazit AC: Die Geschwindigkeit wird durch das Fahrzeug selbst bestimmt und ist für den Infrastrukturbetreiber nicht beeinflussbar.
Das DC-Laden mit der AFAX POWER D40: Direkter Zugang zur Batterie
Die Leistungswandlung findet in der hochoptimierten, aktiv gekühlten Leistungselektronik der D40 statt.
Sie kommuniziert direkt mit dem Batteriemanagementsystem (BMS) des Fahrzeugs und liefert genau den Strom, den die Batterie sicher aufnehmen kann – bis zur Maximalleistung der D40 (40 kW).
Fazit DC: Die Geschwindigkeit wird durch die Kombination aus leistungsstarker Infrastruktur (D40) und der Batterieakzeptanz des Fahrzeugs bestimmt, wobei die Infrastruktur einen hohen, konstanten Deckel bietet.
Praktische Vergleichsrechnung: Von der Theorie zur RealitätNehmen wir ein reales Szenario: Ein Fahrzeug mit einer 77-kWh-Batterie (z.B. VW ID.4, Ford Mustang Mach-E) steht mit 20% Restladung an der Ladesäule. Das Ziel sind 80%.
Szenario 1: Laden an einer „Standard“-22-kW-AC-Lösung.
Viele dieser Fahrzeuge haben serienmäßig ein 11-kW-OBC.
Benötigte Energie: 77 kWh * (80% - 20%) = 46,2 kWh.
Ladezeit bei 11 kW (real oft nur ~10,5 kW netto): 46,2 kWh / 10,5 kW ≈ 4,4 Stunden.
In dieser Zeit muss das Fahrzeug ununterbrochen angeschlossen sein.
Szenario 2: Laden an der AFAX POWER D40.
Das DC-Ladesystem des Fahrzeugs kann typischerweise deutlich mehr als 11 kW aufnehmen. Wir rechnen mit einer durchschnittlichen Laderate von 35 kW über den relevanten Batteriebereich.
Benötigte Energie: identisch 46,2 kWh.
Ladezeit bei 35 kW: 46,2 kWh / 35 kW ≈ 1,32 Stunden (ca. 79 Minuten).
Das ist eine Zeitersparnis von über 3 Stunden!
Konsequenzen des Geschwindigkeitsunterschieds: Mehr als nur Minuten
Nutzerverhalten und Akzeptanz:
AC: Ladevorgänge erfordern lange, ununterbrochene Parkzeiten. Ideal für Übernachtungen oder den Arbeitstag. Für Besorgungen oder Restaurantbesuche ungeeignet.
D40: Ermöglicht „Opportunity Charging“ (Gelegenheitsladung). Ein 30-60 minütiger Aufenthalt genügt für einen signifikanten Reichweitenzuwachs. Dies entspricht dem natürlichen Verhalten von Menschen im semi-öffentlichen Raum.
Wirtschaftlichkeit für Betreiber:
AC: Geringer Durchsatz pro Parkplatz. Eine 11-kW-Ladung über 4,4 Stunden generiert einmalig Energieumsatz.
D40: Hoher Durchsatz. Derselbe Parkplatz kann an einem Tag mehrere Fahrzeuge bedienen (z.B. mittags, nachmittags, abends). Das potenziert den Umsatz pro Standort und verbessert die Amortisation entscheidend.
Planung und Infrastrukturauslastung:
AC: Lange Standzeiten erfordern mehr dedizierte Parkplätze, um dieselbe Anzahl von Fahrzeugen täglich zu versorgen. Flächenbedarf ist hoch.
D40: Durch kurze Standzeiten kann mit weniger Parkplätzen eine größere Anzahl von Nutzern versorgt werden. Die Infrastruktur wird intensiver und effizienter genutzt.
Psychologischer Effekt ("Range Anxiety"-Reduktion):
AC: Langsame Ladegeschwindigkeit kann, besonders auf Reisen oder bei knapper Zeit, Unsicherheit fördern.
D40: Die Erfahrung einer schnellen, vorhersehbaren Ladung baut Vertrauen in die Elektromobilität auf. Nutzer lernen, dass sie ihre Zeit sinnvoll nutzen können, während das Fahrzeug lädt.
Warum ist die 40-kW-Klasse der D40 dabei so entscheidend?Noch schnellere DC-Lader (150-300 kW) wären an vielen Standorten übertrieben und unwirtschaftlich (extrem teure Netzanschlüsse). Die 40 kW der D40 treffen den Sweet Spot für den urbanen und semi-öffentlichen Bereich: schnell genug für einen echten
Paradigmenwechsel gegenüber AC, aber kompakt und netzverträglich genug für eine breite, kosteneffiziente Installation genau dort, wo die Menschen Zeit verbringen – nicht nur an Autobahnen.
Fazit: Ein Unterschied, der eine neue Kategorie definiertDer Unterschied in der Ladegeschwindigkeit zwischen der AFAX POWER D40 und Standard-AC-Lösungen ist nicht einfach ein höherer Zahlenwert. Er ist ein kategorischer Unterschied in der Anwendbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Nutzererfahrung. Die D40 macht aus einem Parkplatz, an dem ein Auto steht, einen aktiven Dienstleistungspunkt, an dem ein Fahrzeug schnell wieder einsatzbereit gemacht wird. Sie adressiert damit die eigentliche Herausforderung der E-Mobilität im Alltag: nicht die
maximale Reichweite, sondern die effiziente Wiederherstellung von Reichweite in der verfügbaren Zeit. In diesem Punkt ist die D40 allen AC-Lösungen fundamental überlegen und begründet damit ihre eigene, wachsende Produktkategorie.




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