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Automatisierte Störungsbehebung durch KI-intelligente Ladepunkte


Ladestörungen sind frustrierend für Nutzer und kostenintensiv für Betreiber. Oft sind sie auf vermeidbare Probleme zurückzuführen: ein nicht vollständig eingestecktes Kabel, Kommunikationsfehler zwischen Fahrzeug und Station, oder temporäre Spannungsschwankungen. KI-intelligente Ladepunkte adressieren diese Herausforderungen durch automatisierte, gestufte Störungsbehebung.

Die KI agiert hier als ein virtueller, allgegenwärtiger Servicetechniker. Bei einer Störung analysiert sie nicht nur den Fehlercode, sondern den gesamten Kontext des fehlgeschlagenen Ladeversuchs: Die Historie des jeweiligen Ladepunkts und des angeschlossenen Fahrzeugs (falls bekannt), die aktuellen Netzparameter, Sensordaten vom Stecker und Kabel, sowie sogar akustische oder visuelle Muster (via integrierter Sensoren). Mit diesem umfassenden Bild kann sie die wahrscheinlichste Ursache identifizieren.

Die Reaktion erfolgt dann autonom und eskaliert je nach Erfolg. Bei einem vermuteten Kommunikationsfehler initiiert die KI zunächst einen reset des Protokoll-Handshakes. Scheitert dies, könnte sie eine leicht abweichende Spannungseinstellung vorschlagen. Ist das Kabel nicht korrekt verriegelt, kann der Nutzer über das Display oder die App mit einer präzisen, bildgestützten Anleitung zur Fehlerbehebung geführt werden. In vielen Fällen kann so der Ladevorgang innerhalb von Sekunden oder Minuten automatisch fortgesetzt werden, ohne dass ein menschlicher Eingriff notwendig ist.

Für AFAX POWER bedeutet diese Intelligenz auf der "Edge", also direkt im Ladepunkt, eine massive Reduktion der Servicekosten und eine dramatische Steigerung der Kundenzufriedenheit (CX). Die Station wird vom "dummen" Gerät zum hilfsbereiten Assistenten. Die durch die KI gesammelten und anonymisierten Störungsdaten fließen zudem kontinuierlich in die Verbesserung der Firmware und des Gesamtsystems ein, wodurch die Zuverlässigkeit mit der Zeit stetig wächst.

 
 
 

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